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Praktischer Unterricht für Jugendliche mit Behinderung

Jugendliche des Förderzentrums Kastanienhof Oldenburg besuchten Klärwerk in Lütjenbrode.

Sierksdorf. Einen Unterricht der besonderen Art erlebten am Montag, den 13. Februar 2012, 27 Jugendliche aus dem Förderzentrum Kastanienhof in Oldenburg. Thomas Heisler und Timo Plöger vom Zweckverband Ostholstein (ZVO) erläuterten den behinderten Jugendlichen, die von Bodo Wentorp und Inga Schmacke begleitet wurden, den Reinigungsweg des Abwassers. Beindruckt sahen die 15 bis 18 Jährigen der Werkstufe, welch ein Aufwand notwendig ist, um das Abwasser zu reinigen.

Im Kastanienhof Oldenburg arbeiten zwei Schularten unter einem Dach: Das Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ (SfG) und das Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt „körperlich - motorische Entwicklung“ (SfK). Carola Simon vom kooperierenden Integrationsfachdienst integra gGmbH hatte die praktische Unterrichtseinheit im Klärwerk Lütjenbrode für die Werkstufe organisiert.

Der Besuch beim ZVO trägt dazu bei, die Schülerinnen und Schüler in jenen Lebensbereichen zu fördern, die nach ihrem Schulbesuch ihr gesellschaftliches Leben bestimmen. Dazu gehört auch, dass die Schüler und Schülerinnen der höheren Klassen vielfältige Gelegenheit erhalten, Einblicke in die Wirtschafts - und Arbeitswelt zu sammeln. Hierbei hilft integra in Zusammenarbeit mit dem Integrationsamt, der Arbeitsagentur, den Jobcentern und den Reha-Trägern. Alle übernehmen  wesentliche Aufgaben bei der Eingliederung schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben. Dabei sind sie gleichermaßen für behinderte Menschen wie auch für Arbeitgeber tätig.

Wege in den Beruf

Für viele Menschen führt der Weg in die berufliche Zukunft über die Entwicklung von Fähigkeiten und Interessen.

Dazu schreibt die Arbeitsagentur auf ihrer Homepage:

Niemand ist ohne Chancen, auch wenn durch die Art und Schwere der Behinderung ein Einstieg in Ausbildung und Arbeit aussichtslos zu sein scheint. Dieser Film zeigt, mit welchen Hilfen die Bundesagentur für Arbeit Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg in das Arbeitsleben zur Seite steht und zwar im Rahme einer Unterstützten Beschäftigung oder in einer Werkstatt für behinderte Menschen. (Der Film entstand Ende 2011 in Zusammenarbeit mit integra)

Den Film Unterstützte Beschäftigung und Werkstatt für behinderte Menschen finden Sie hier:

www.berufe.tv/BA/reha/

 

Im Sinne eines lebenslangen Lernens sind wir der Überzeugung, dass eine berufliche (Weiter-)Entwicklung niemals abgeschlossen ist.

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Orientierung: Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt?

Zur Beantwortung dieser Frage haben wir für MitarbeiterInnen aus Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) verschiedene Möglichkeiten entwickelt. Damit Sie ausprobieren können, ob ein Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für Sie das Richtige ist, planen wir mit Ihnen in überschaubaren Schritten ihren persönlichen Weg.

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Weichenstellung für die berufliche Zukunft

Sie sind zwischen 16 und 25 Jahren alt, haben ein Bewilligungsbescheinigung der ARGE und wünschen eine persönliche Beratung? Wir unterstützen und beraten Sie bei lebenspraktischen Fragen und dem Herausfinden passender Berufe, bei der Klärung von Problemen und beim Umgang mit Sorgen, Ängsten, Erkrankungen und Medikamenten.

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